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Tipps und Links

Vor der Beantragung der Schwerbehinderung ist es sehr vorteilhaft, wenn man sich entweder gründlich im Internet informiert oder bei der "Schwerbehindertenvertretung" des Betriebes -  falls der Betrieb schon eine "Schwerbehindertenvertretung" hat (erforderlich bei mindestens fünf Schwerbehinderten im Betrieb). Ein sehr guter und umfangreicher Ratgeber ist die Broschüre "Behinderung und Ausweis 2018", die Sie als PDF-Datei (172 Seiten; 8,6 MB) herunterladen können. Auch ein Antragsformular und eine Ausfüllhilfe gibt es von dieser Seite. Fundierte Informationen bietet der "Sozialverband VdK"  ( http://www.vdk.de), ist man Mitglied, erhält man sogar kostenlose Beratung und notfalls auch juristische Unterstützung. Denn leider werden manchmal berechtigte Anträge zunächst einmal abgelehnt und erst nach einem Einspruch wird ihnen stattgegeben. Der VdK konnte dabei schon sehr vielen Behinderten durch sein Engagement und auch etliche gewonnene Prozesse helfen. Deshalb kann ich eine Mitgliedschaft nur empfehlen.

Ist dem Antrag auf Anerkennung einer Schwerbehinderung nicht in dem erwarteten Maße stattgegeben worden, kann man einen Einspruch erheben. Dabei ist der erste Einspruch bei der Behörde meist kostenlos, man sollte sich aber dabei möglichst individuell von der Schwerbehindertenvertretung, dem VdK oder einem in dem Bereich erfahrenen Anwalt beraten lassen.

Hat man einen Grad der Behinderung von mindestens 25% zugesprochen bekommen, erhält man einen Steuerfreibetrag, dessen Höhe je nach Gdb von 310 € bis 1410 € pro Jahr beträgt. Über weitere Steuervergünstigungen informiert Sie der "Steuerwegweiser Behinderung" (PDF-Datei; 241 kB; Stand 2018). Da die Steuergesetzgebung für Schwerbehinderte bundeseinheitlich ist, habe ich die Ausgabe aus Hessen gewählt, da einige andere Bundesländer veraltete Schriften anbieten!

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