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Herzlich willkommen!

24.12.2021 wurde diese Homepage zuletzt aktualisiert. Durch zahlreiche widrige Vorkommnisse hatte ich leider lange keine Aktualisierung vornehmen können und bitte um Entschuldigung!
Nun habe ich die letzten 7 Predigten und die nächsten Gottesdiensttermine online gestellt. Ein Ende der Corona-Pandemie ist noch immer nicht in Sicht - und damit bleibt mein Artikel dazu immer noch aktuell. Auch meine Predigt vom 07.11.2021 mit dem Thema "Wir finden wir aus der Krise?"(zum Download der mp3-Datei hier klicken) passt zu diesem Thema.

Siehe, dein König kommt zu dir,
ein Gerechter und ein Helfer.          (Sacharja 9, 9b)

Ist uns eigentlich bewusst, welch ein gewaltiges Versprechen uns hier überbracht wird? Lasst uns darum jetzt Wort für Wort diese Zusage bedenken: „Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer.“

SIEHE

Achtung! Aufgepasst! Schaut her! Hört her! Dies ungefähr bedeutet das Wort „siehe“. Etwa 200-mal taucht es in der Bibel auf. Es heißt eben nicht nur einfach: „Dein König kommt zu dir!“, sondern: „Siehe! Dein König kommt zu dir!“ Die ganze Adventszeit ist so ein „Siehe“, denn sie will unsere Aufmerksamkeit auf den kommenden König lenken. Deshalb: Achtung! Aufgepasst! Leg deine Arbeit und das Smartphone beiseite! Stell das Radio oder den Fernseher ab! Sammle deine Gedanken und bedenke die Worte!

DEIN KÖNIG

Es kommt nicht irgendein König, mit dem du nichts zu tun hast. Nein, es kommt dein König. Er ist allezeit für dich da, jederzeit für dich zu sprechen. Der Herrscher des Himmels, der König aller Könige, ist keine unnahbare Majestät, sondern er neigt sich liebevoll zu dir herab und du darfst zu ihm sagen: „Mein König, mein Herr, mein Gott“. Dieses kleine Wörtchen „dein“ gibt dir die Berechtigung dazu: „Dein König kommt zu dir.“ Überraschend ist nun, wie dieser König – dein König – seine Herrschaft darstellt und ausübt. Er macht es nämlich ganz anders als die Mächtigen dieser Welt: Er kommt in Armut und Niedrigkeit. Armselig in einer Krippe wurde Jesus geboren. Er stellte sich auf dieselbe Stufe wie die Ärmsten und Verachtetsten seiner Zeit. Er kam nicht mit prächtigen Pferden und Kriegswagen daher wie andere Könige, sondern mit einem schäbigen Esel, mit dem Lasttier des einfachen Mannes. Er verzichtete auf Privilegien und auf die Ausübung seiner Macht, weil er der König, der Gerechte, der Helfer und die Liebe in Person war und ist. Später ließ er sich verspotten, eine Dornenkrone aufsetzen, foltern, ans Kreuz schlagen und töten. Er ließ sich das alles gefallen, ohne sich zu wehren. Über dem allen steht: Jesus Christus, der Juden König. Ja, das ist dein König, ein rechter Anti-König. Das ist der Sieg der Liebe und der Herrschaft des Dienens. Hier steht die Weltordnung Kopf; hier siegt nicht der Starke, sondern der, der freiwillig schwach geworden ist. Nur durch die Herrschaft des Kreuzes und der Liebe ist wirklicher Friede möglich. Fast alle Herrscher versprechen Frieden, aber wie zerbrechlich ist ihr Friede! Kennen wir das nicht zur Genüge, auch im kleinen zwischenmenschlichen Bereich? Wir denken, es wird Friede, wenn mal ordentlich durchgegriffen wird. Aber damit wird die Kette des Unfriedens meist nur verlängert, denn Druck erzeugt Gegendruck. Jesus schaffte Frieden, indem er nachgab, indem er litt, indem er ohnmächtig wurde. Er tat das Gute und litt willig das Böse, das man ihm antat. Dieser König zeigt uns, wie groß die göttliche Liebe ist.

KOMMT

Advent heißt „Ankunft“. In dem Wort „kommt“ steckt eine groß angelegte, die Weltzeit übergreifende Bewegung. Im alten Bundesvolk Israel wurde das Kommen des Königs bereits angekündigt, wie hier zum Beispiel durch den Propheten Sacharja. Die Bewegung ging weiter, Gott neigte sich in seinem Sohn Jesus Christus herab zu uns Menschen, brennend von Liebe. Dann, nach Auferstehung und Himmelfahrt, kommt der König durch sein Wort und seinem Heiligen Geist auch noch heute zu uns Menschen. Und die Bewegung zielt auf den Tag, wo der König mit großer Pracht wiederkommen wird, wenn alle Menschen vor den Weltenrichter treten müssen. Ja, so kommt der König – er kam, er kommt heute, er wird wiederkommen, er ist ein Kommender bis zum Ende der Welt.

ZU DIR

Das Wunderbare ist nun: Der König kommt zu DIR, weil er DICH unendlich liebt. Er will DIR dienen, will DICH froh und glücklich sehen, will DEINEM Leben Sinn und Ziel geben. Lass ihn kommen, verschließe nicht DEINE Tür vor dem König! Lass ihn kommen, höre auf das, was er DIR zu sagen hat! Auch in DEINEM Leben wird sich dann etwas bewegen: DU wirst im Glauben gefestigt und zum Tun des Guten befähigt. DU lebst mit der großartigen Hoffnung, mitzukommen in das Reich, in das er DIR vorangegangen ist. DEIN König kommt zu DIR!

EIN GERECHTER und EIN HELFER

Ja, der König Jesus Christus ist ein Gerechter. Er selbst war ohne Sünde, hat alles richtig gemacht. Und er wird am Jüngsten Tag wiederkommen und als gerechter Weltenrichter alle Menschen nach dem Maßstab von Gottes Gerechtigkeit richten – alle Menschen, ganz gleich ob sie sich zu Lebzeiten darum gekümmert haben oder nicht. Wehe uns, wenn wir leichtfertig mit Gottes Gesetz umgehen. Woran hängt dein Herz? Ist dir der Gehorsam dem König gegenüber wichtiger als dein Wohlstand und deine gesicherte Existenz? Der König duldet keine Konkurrenz, er duldet keine halbherzige Nachfolge, er will DICH ganz in seinen Dienst nehmen. Er möchte keine lauen Leute, sondern heiße Leute, deren Herz vor Liebe brennt. Gibst DU ihm die Ehre, die DU ihm schuldig bist? Bist DU bereit für ihn?
Der Gerechte ist aber zugleich auch ein Helfer. Der Name „Jesus“ sagt nichts anderes als Retter, Helfer oder Heiland. Er hilft denen aus der Verurteilung am Jüngsten Tag heraus, die sich nach seiner Hilfe sehnen. Er hilft den schwachen, angefochtenen Seelen. Er hilft denen, die erkennen: „Mein König, du bist gerecht, aber ich bin nicht so, wie ich sein sollte. Ich möchte, dass es besser wird. Sei mir Sünder gnädig.“ Ja, denen, die so bitten, hilft Jesus.
Und wenn DU DICH wie Jesus den Alten, Kranken, Gescheiterten, Verzweifelten, Einsamen oder Behinderten einfühlsam und liebevoll helfend zuwendest, kannst DU schon heute die Nähe Jesu spüren, der einmal sagte: „Was ihr diesen einen von meinen geringsten Brüder getan habt, dass habt ihr mir getan.“ Und DU wirst erkennen: Wir werden nicht glücklich, wenn wir versuchen, uns selbst glücklich zu machen - sondern indem wir versuchen, im Leben anderer Menschen ein Licht des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe anzuzünden. Und Jesus möchte auch durch DICH und in DEINEM Leben solche Lichter anzünden - damit DU das Wunder von Weihnachten in DEINEM Leben spürst.

 


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Auch wenn in Europa die Inzidenzzahlen der Corona-Pandemie momentan sehr niedrig sind, sind meine Gedanken zur Corona-Pandemie wegen der Mutationen immer noch aktuell. Ich habe den Eindruck, dass bisher nur wenige die Chance nutzten, über ihren bisherigen Lebensstil nachzudenken. Ich habe deshalb den untenstehenden Artikel überarbeitet und auf der Startseite gelassen.

Corona-Pandemie - und kein/das Ende?

Die Corona-Pandemie hat einen tiefen Einschnitt in die Weltgeschichte bewirkt. Gerade die Menschen
in den westlichen Wohlstandsländern mit einem engen sozialen Netz, wo die meisten Bewohner in ihrem Leben noch nie echte Not oder eine größere Bedrohungen ihres Lebens kennengelernt haben, sind völlig verunsichert. Zwar wurden sie über die Medien schon über das große Leid in den meisten Ländern dieser Welt und der Ausbeutung durch miserable Arbeitsbedingungen bei der Herstellung unserer Konsumartikel und auch bei der Förderung der von uns benötigten Rohstoffe informiert - aber nur die allerwenigsten haben ihren Lebensstil geändert und waren bereit, sich zugunsten der Notleidenden spürbar einzuschränken. Die himmelschreiende Ungerechtigkeit bei der Verteilung des Reichtums dieser Welt hat der Himmel, hat Gott gehört. Jesus sagte in Bezug auf Bedürftige: "Was ihr einem der geringsten meiner Brüder nicht getan habt, dass habt ihr mir nicht getan!" In der westlichen Welt kehren sich die meisten Menschen von dem christlichen Glauben ab und bewahren bestenfalls einige christliche Traditionen quasi als Dekoration. Gott respektiert es, wenn wir uns von ihm und seinen Geboten abkehren und kehrt sich dann auch von uns ab - mit seinem Segen, der uns bisher von vielem bewahrt hat.

Wird die Corona-Pandemie dazu führen, dass die Menschen umkehren, "Buße" tun, Gott um Vergebung bitten und wieder nach seinem Willen fragen? Werden sie künftig seine Schöpfung und insbesondere auch alle Mitgeschöpfe achten oder weiterhin rücksichtslos ausbeuten? Werden sie IHM für jeden neuen Lebenstag, für ausreichend Nahrung, für Frieden und Freiheit, gegebenenfalls für eine Bewahrung vor einer Infektion oder auch für eine Genesung danken - oder werden sie weiterhin dem Mammon huldigen? Wenn unser Land weiterhin so verschwenderisch auf Kosten der guten Schöpfung Gottes und der ärmeren Länder lebt, weiterhin den Willen Gottes missachtet, wird Gott uns dann noch weiterhin seine Bewahrung und seinen Segen schenken?
Ich weiß auch nicht, was uns noch alles durch die Pandemie, aber auch durch Klimawechsel und Umweltverschmutzungen erwartet. Aber eines weiß ich: Ich bin geborgen in Gottes Hand, ganz gleich, wie es weitergeht. Denn selbst wenn das Leben zuende geht - Gott schenkt allen, die ihn ernst nehmen und vertrauen, ein Ewiges Leben in Gemeinschaft mit IHM. Deshalb kann ich gelassen das Ende abwarten - sowohl das der Corona-Pandemie als auch das meines irdischen Lebens.

Möchten Sie auch eine solche Gelassenheit? Dann denken sie über Ihr bisheriges Leben nach, überlegen Sie, wo Sie sich bisher bei Entscheidungen von Ihrem Ego und nicht von Gottes Willen haben leiten lassen! Gott lädt auch Sie zu einem Neuanfang ein! Kehren Sie um, bekennen Sie Gott, wie Sie IHN und seine Gebote ignoriert haben, bitten Sie IHN um Vergebung und erleben Sie eine wohltuende Veränderung an Ihrem Lebensstil, Ihrer Dankbarkeit und Ihrer Liebe zu Gott!

 

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